Wir sagen DANKE!
Die Gesamtlandesschülervertretung des Saarlandes (GLSV) bedankt sich bei dem scheidenden Bildungsminister Klaus Kessler für die Gute Zusammenarbeit. Die letzten 2 Jahre haben gezeigt, dass die GLSV in wichtigen Entscheidungsprozessen gehört wird. Der Vorsitzende der GLSV, Alexander Zeyer wurde Mitglied im Beirat zur Einführung der Gemeinschaftsschule, dies zeigt, wie wichtig Klaus Kessler die Meinung der saarländischen Schülerinnen und Schüler war und ist. Auch in vielen anderen Bereichen wurde die GLSV mit einbezogen. „Wir haben in den letzten Jahren viel verändern können, Klaus Kessler war es immer sehr wichtig die Schülervertretung in die Entscheidungsprozesse mit einzuschließen. Aber auch die Unterstützung durch das Ministerium bei unserer Arbeit war keine Selbstverständlichkeit. Wir danken ihm für seine geleistete Arbeit als Bildungsminister und wünschen ihm für die Zukunft persönlich viel Glück und Erfolg, “ so der Vorsitzende Alexander Zeyer.
Die GLSV hofft, dass der Nachfolger von Klaus Kessler die Schülervertretung genauso in die Entscheidungsprozesse mit einbeziehen wird. Des Weiteren spricht sich die GLSV gegen vorgezogene Neuwahlen aus. „Wenn es jetzt zu Neuwahlen im Saarland kommt, dann steht für eine ganze Weile alles still, auch im Bildungsministerium. Das können wir uns in der heutigen Zeit nicht erlauben, “ so Alexander Zeyer.
Die GLSV hofft, dass wenn es zu einer großen Koalition kommt, zu keinen weiteren Schulreformen kommt, die die Schülerinnen und Schüler weiter verwirren.

Alexander Zeyer zum stellvertretenden Vorsitzenden der Bundesschülerkonferenz gewählt
Am vergangenen Wochenende fand in Friesenheim in Baden-Württemberg die diesjährige Bundesschülerkonferenz (BSK) statt, an welcher die Gesamtlandesschülervertretung des Saarlandes mit 3 Delegierten teilnahm. Insgesamt besteht die BSK aus 11 vertretenden Bundesländern, welche untereinander die Landesschülervertretungen unterstützen. Ziele der Bundesschülerkonferenz sind unter anderem für mehr politische Bildung an Schulen zu werben und die Lehrpläne zu überarbeiten. Außerdem sieht es die BSK als Aufgabe, Schülerinnen und Schüler über ihre Rechte und Pflichten zu informieren. Am vergangenen Wochenende wurde ein neuer Vorstand gewählt. Zum Vorsitzenden wurde Christoph Zimmermann aus Thüringen gewählt. Alexander Zeyer, Gesamtlandesschülersprecher des Saarlandes, wurde zu seinem Stellvertreter gewählt. „Ich freue mich sehr über die Wahl als stellvertretender Bundesvorsitzender um die Interessen der saarländischen Schülerinnen und Schüler auch auf Bundesebene vertreten zu können“, so Alexander Zeyer. Außerdem mit aus dem Saarland vertreten ist Manuela Lauer, welche zur Hauptsekretärin der Bundesschülerkonferenz gewählt wurde.
Der neue Vorstand der Bundesschülerkonferenz Gutes Signal für die Bildung im Saarland
Der Vorsitzende der Gesamtlandesschülervertretung des Saarlandes (GLSV), Alexander Zeyer begrüßt den Bildungsfinanzbericht, den der Chef der Staatskanzlei und Minister für Bundesangelegenheiten Andreas Storm am Dienstag der Öffentlichkeit vorgestellt hat. Demnach investiert das Saarland 1.144.116.800 Euro, also 30,2 Prozent des gesamten Ausgabevolumens von fast 3,8 Milliarden Euro in bildungsrelevante Aufgaben von Bildung, Wissenschaft und Kultur. Dazu erklärte am Mittwoch Alexander Zeyer: „Trotz Schuldenbremse, die für uns Schülerinnen und Schüler als sehr wichtig erscheint, investiert das Saarland weiter für eine bessere Bildung. Wir begrüßen dies sehr. Aber trotz allem halten wir die Schuldenbremse im Saarland sehr wichtig und fordern diese in die Verfassung des Saarlandes festzuschreiben.“ „Wir Schülerinnen und Schüler wollen auch in Zukunft im Saarland leben, dafür müssen wir jetzt sparen, um in Zukunft noch Handlungsspielraum zu haben“, so Alexander Zeyer weiter. Des Weiteren fordert die Gesamtlandesschülervertretung, mehr Finanzmittel den Schulmitbestimmungsgremien zur Verfügung zu stellen, um die wichtige Arbeit auch in Zukunft weiter führen zu können. Schülervertreter und Schülervertreterinnen an den Schulen müssen durch geschulte Lehrkräfte bei ihrer Arbeit unterstützt werden. „Die Schüler sind die größte Gruppe in unserem Bildungssystem und haben oft viele gute Ideen, um unser Schulsystem weiter zu verbessern, diese müssen auch von den zuständigen Personen angehört werden.“
Politik soll Schule machen
Am 24.August 2011 fand der 1. Landesschülerrat der Gesamtlandesschülervertretung statt. In dem Diskussionsforum wurde unteranderem die Frage geklärt warum das politische Interesse der Schüler lässt stetig nach lässt. Der Mister für Bildung, Klaus Kessler erörterte die neu geplante Schulform der Gemeinschaftsschulen und beantwortete den Schülern offen stehende Fragen.Der Politikunterricht an Schulen sollte einen wesentlicheren Stellenwert im Stundenplan einnehmen. Die aktuelle politische Informationsweitergabe sollte täglich, auch schon in Eingangsstufen, ein Thema sein. Schüler müssen in tagesaktuelle politische Diskussionen eingebunden und mit diesen Themen konfrontiert werden. Die Gesamtlandesschülervertretung appelliert vor allem an alle politischen Jugendverbände, ihr Engagement direkt an den Schulen fortzusetzen. Die Politik muss den Schülern näher gebracht werden, wie sollte das besser gehen, wenn nicht durch direkten Kontakt mit den Politikern. So sollten Politiker aller Ebenen, ohne jegliche Absicht der eigenen Wahlwerbung, sich mit Schülern über politische Themen und Ansichten auseinandersetzen. Denn die Gründe warum Jugendliche kaum mehr politisches Interesse zeigen sind fast schon offensichtlich: fehlende Transparenz der Parteien, zu fachspezifische Ausdrucksweisen der Politiker, aber auch mangelnde und nicht aktuelle Informationsweitergabe in dem Politikunterricht an Schulen.„Junge Menschen im Saarland können viel verändern. Darum bitte ich, gerade auch die politischen Jugendverbände, es als Aufgabe zu sehen, Jugendliche für die Politik zu motivieren, indem sie direkten Kontakt mit ihnen suchen.“ So Alexander Zeyer der Vorsitzende der Gesamtlandesschülervertretung des Saarlandes. Mit diesem Hintergrund bereitet die GLSV eine Kampagne vor: „Dein Land kann mehr - Mach mit!“.Desweiteren fordert Alexander Zeyer: „ Ab dem kommenden Schuljahr, welches auch zeitgleich Wahljahr für die Gremien der Schülervertretung ist, sollen die Schülersprecher und deren Vertreter direkt gewählt werden können. Was heißen soll, dass jeder Schüler, jede Schülerin an der Schule seine Stimme für einen Kandidaten abgeben kann. Nicht wie zuvor, dass nur diejenigen, die in der Schülervertretung selbst engagiert sind, wählen können. Das Ganze soll dazu beitragen, dass die Schüler schon im jungen Alter lernen, mit der Demokratie umzugehen. Zu lernen, was es heißt an einer Wahl teil zu nehmen und selbst ein Teil zu sein, um für seine Interessenvertretung zu stimmen.“Sparen bei der Bildung? – NICHT MIT UNS
Die Gesamtlandesschülervertretung reagiert mit Unverständnis auf die Sparpläne der Landesregierung im Bildungsbereich. Durch sinkende Schülerzahlen werden jährlich Gelder frei, die man in unser Bildungssystem investieren muss. Wir müssen ein Bildungsland werden, dies geht nicht mit Kürzungen. Täglich fallen im Saarland mehr als 100 Schulstunden wegen Lehrermangel aus, hiergegen muss dringend etwas getan werden. Wir appellieren hiermit an den Finanzminister Peter Jacoby (CDU), die Kürzungspläne zu überdenken. Der Vorsitzende der GLSV, Alexander Zeyer erklärt hierzu: „Wir müssen in eine gute Bildung der Schülerinnen und Schüler investieren und dürfen an dieser Stelle keine Kürzungen zulassen. So sparen wir unser Land nur kaputt!“ Des Weiteren wurden innerhalb der Schülervertretungen im Saarland Stimmen laut, gegen die Sparmaßnahmen zu protestieren. Sollten also 2,5 Mio. Euro gestrichen werden, überlegen die Schülervertretungen einen landesweiten Bildungsstreik durchzuführen. |







